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wissen.leben | WWU Münster 


Projekte in der Universität

Die folgenden Projekte können wir vor Ort in der Uni, als außerschulischem Lernort, z.B. am Institut für Geoinformatik oder am MExLab ExperiMINTe anbieten. Hier können wir die vorhandene Infrastruktur mit professioneller Soft- und Hardware nutzen.

GeoApps für Android-Smartphones

Im diesem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler Methoden ortsbasierter Informationssysteme für Mobile Endgeräte kennen. Die rasante Verbreitung von Smartphones, auch unter den Schülern, und der kritische Umgang mit freiwilliger oder unfreiwilliger Positionsübertragung bieten hier einen starken Alltagsbezug. Es werden Apps mit Einsatz der in Smartphones verfügbaren (Geo)Sensoren, wie GPS, dem Beschleunigungssensor, dem Kompass oder der Kamera entwickelt.

Poster zur Health-App


Mobile Sensorplattformen

Im Rahmen eines Projekttages beschäftigen sich Schüler in Kleingruppen mit dem Aufbau einer mobilen Sensorplattform. Dafür rüsten sie ferngesteuerte Fahrzeuge oder Quadrokopter mit GPS-Empfänger-Chips und weiteren Sensoren (z.B. Temperatur) aus. Weiterhin werden die Daten via Funk auf einen PC übertragen. So kann eine Datenerfassung aus der Ferne erfolgen. Eine Visual-isierung der Daten kann u.a. mit Hilfe von JOSM, eine Analyse mit einem GIS oder weiteren Werkzeugen erfolgen.

Poster zu Mobilen Sensorplattformen


Touch the World

Dieses Projekt rund um MultiTouch-Interaktion mit Geodaten. Diese zukunftsweisende Technik ist heute allgegenwärtig Mit ihr lassen sich Karten z.B. auf Smartphones oder Tablets auch von Laien sehr intuitiv benutzen. Im Workshop kann entweder mit einem MultiTouch-Tisch gearbeitet werden oder von den Schülern kostengünstige MultiTouch-Pads gebastelt werden (15€). Die Schüler programmieren die Gestensteuerung für den Virtuellen Globus NASA World Wind.


OpenStreetMap

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Funktionsweise des GPS, der Idee hinter OpenStreetMap (OSM) und der Geodatenverarbeitung wird gemeinsam mit den Schülern ein Untersuchungsgebiet ausgewählt. Anschließend nutzen die Schüler GPS-Empfänger, um in der OSM fehlende Objekte zu kartieren. Nachdem die aufgenommenen Daten auf die Computer übertragen wurden, werden diese nun mit einem Editor attributiert, korrigiert und zu OSM übertragen. Für fortgeschrittene Kurse können die Daten des OpenStreetMap Projektes auch als Datengrundlage für eigene Karten, Hintergrundkarten für Web– oder Mobilanwendungen sowie für andere Zwecke genutzt werden.

Poster zu OpenStreetMap


SensorWeb Wetterstation

In diesem Workshop werden kreative Ansätze zur Integration einer Wetterstation im Internet entwickelt und umgesetzt. Als Plattform für verschiedene Sensoren (Thermometer, Anemometer, Barometer, etc.) wird dabei auf die Schnittstellen der aufkommenden „Sensor Web Enablement“ (SWE) Initiative gesetzt. Neben dem Einsatz der SWE-Standards (Java-Programmierung), können die Schüler neue Wege der Übermittlung von Wetterdaten, z.B. über Twitter, Facebook und andere soziale Netzwerke ausprobieren.


GIS-Kartierung

Mit Hilfe von GPS-Empfängern werden Daten im Umfeld aufgenommen. Das können räumliche Daten wie z.B. Grün- oder Gewerbeflächen sein, aber auch Messungen, die von den Schülern mit handlichen Sensoren, wie z.B. Thermometern, Anemometern oder Schallmessgeräten sein. Anschließend wird am Rechner mit einem Geographischen Informationsystem (GIS) Karten, basierend auf den aufgenommenen Daten erstellt: z.B. Temperaturverteilung, Lärmkartierung oder Stadtklima -Wind.



 


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